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HEMA veröffentlicht heute die Liste der Produktionsstandorte aller Non-Food Produkte. Damit ist jetzt öffentlich, wo Kleidung wie Babybodys, aber auch alle Hartwaren wie Spielzeug und Weihnachtsdeko hergestellt werden. Diese Informationen sind ab heute auf der Webseite von HEMA zu finden. Mit dieser Liste macht der Einzelhändler den nächsten Schritt zu Erhöhung der Liefertransparenz.

Bei HEMA enthalten alle Produkte schon seit längerer Zeit Informationen zum Herstellungsland. Immer mehr Bekleidungsunternehmen veröffentlichen die Liste ihrer Produktionsorte. HEMA geht mit der Veröffentlichung seiner Liste noch einen Schritt weiter, weil auch die Herstellungsorte aller Hartwaren benannt werden. Der Retailer möchte damit auch andere Unternehmen dazu anregen, die Herkunft und die dazugehörenden Daten dieser Produkte öffentlich zu machen.

Gemeinsam gegen Missstände

 „Wir sehen Transparenz nicht als Ziel, sondern wirklich als Mittel, gegen eventuelle Missstände in allen Ketten gemeinsam vorgehen zu können“, so Floor Driessen, Head of Sustainability. „Die Herausgabe eventuell wettbewerbsrelevanter Informationen ist damit von untergeordneter Bedeutung. Wir glauben fest daran, dass wir hier gemeinsam mit der gesamten Industrie auftreten müssen, und das fängt mit Offenheit an. Das ist eine Verantwortung, die wir schon länger sehr ernst nehmen. Das reicht vom gegenseitigen Ansprechen auf eventuelle Missstände bis zur Verbesserung der Arbeitsumstände bei den Lieferanten und Produzenten.“

Kette im Bild

HEMA gibt mit der Veröffentlichung von 624 Orten bekannt, wo in den vergangenen 12 Monaten für HEMA produziert wurde. Auf der Webseite ist pro Land ersichtlich, mit welchen Fabriken der Retailer zusammenarbeitet, wie viele Mitarbeiter die Fabrik beschäftigt und welche Produktgruppe dort hergestellt wird.

Unterzeichnung Transparency Pledge

HEMA unterzeichnet heute die Transparancy Pledge gemeinsam mit anderen Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie. Mit diesem Transparenzversprechen bestätigen die Unternehmen, dass sie unter anderem die Orte, an denen sie ihre Kleidung produzieren, den dort produzierten Kleidungstyp und die Anzahl der dort Beschäftigten selbst veröffentlichen. Weitere Informationen unter: https://transparencypledge.org/

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