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Wir wirken darauf hin, dass unsere Produkte auf verantwortungsbewusste Weise hergestellt werden.

Produktion

Die Produktion unserer Produkte findet an vielen verschiedenen Orten statt. So werden T-Shirts teilweise in Asien und unsere Cremeschnitten in den Niederlanden hergestellt. Wo auch immer wir produzieren, sorgen wir für gute Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten. Wir sorgen für einen besseren Einblick in unsere Produktionskette und visieren stets weitere Verbesserungen an. Dies realisieren wir unter anderem anhand von Audits und der gemeinsamen Erstellung von Verbesserungsprogrammen, der Teilnahme an der Bangladesch-Vereinbarung, der niederländischen IMVO-Vereinbarung über nachhaltige Kleidung und Textilien und der Organisation von Stakeholderversammlungen.

HEMA Audits

Um festzustellen, ob Fabriken unsere Anforderungen erfüllen, führen wir selbst Fabrikinspektionen mit eigenen Auditoren durch. Wir prüfen, unter welchen Bedingungen die HEMA-Produkte hergestellt werden und verbessern diese gegebenenfalls. Bei diesen Fabrikinspektionen achten wir auf sieben Aspekte:

  • Kettentransparenz
  • Verhindern von Kinderarbeit
  • Keine Zwangsarbeit
  • Sichere und gesunde Arbeitsumgebung
  • Fairer Lohn und Arbeitszeiten
  • Versicherungen
  • Umweltverschmutzung

BSCI-Audits

Neben der Durchführung eigener Audits ist HEMA seit 2003 Mitglied von amfori BSCI. Hierbei handelt es sich um eine Initiative von Betrieben zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Umweltstandards weltweit, die unabhängige Audits an Produktionsstandorten durchführt.

Verbesserungspläne

Sollten während einer Fabrikinspektion Verbesserungspunkte bestimmt werden, wird gemeinsam mit dem Fabrikanten ein Verbesserungsplan erstellt. Anschließend arbeitet HEMA mit seinen Partnern in der Kette zusammen, um dafür zu sorgen, dass diese Verbesserungen auch wirklich umgesetzt werden. Falls diese Verbesserungen nicht rechtzeitig durchgeführt werden, geben wir keine Bestellungen mehr bei diesem Hersteller auf. Bei Produzenten, mit denen HEMA bereits länger zusammenarbeitet, werden anschließend über amfori BSCI Audits durchgeführt, um die Situation zu überwachen.

Im Jahr 2017 lagen die meisten umzusetzenden Verbesserungspunkte im Bereich der sicheren und gesunden Arbeitsumgebung und Umweltverschmutzung .

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 771 Fabrikinspektionen an den verschiedenen Produktionsstandorten unserer Textil- und Hartwarengruppen vorgenommen. Hierbei handelte es sich um 349 eigene HEMA-Audits und 422 Audits von externen Initiativen wie amfori BSCI.
Dank der Durchführung dieser Verbesserungspläne profitieren mehr als 91.000 Mitarbeiter an unseren Produktionsstandorten von besseren Arbeitsbedingungen.

Zusammenarbeit in der Kette

Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Bangladesch hat HEMA sich im Jahr 2013 an den Bangladesh Accord, auch Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh genannt, angeschlossen. Diese Initiative beschäftigt sich mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Bangladesch. 2017 unterzeichneten wir als einer der ersten dessen Nachfolger, den 2018 Transition Accord. Die Unterzeichner dieser Initiative haben gemeinsam beschlossen, das Brand- und Bausicherheitsprogramm in Bangladesch fortzusetzen.

 

Unser Ziel für 2018 ist es, eine positive Wirkung auf noch mehr Kettenpartner zu haben. Das wollen wir erreichen, indem wir unsere eigenen externen Audits weiterhin durchführen. So können wir, falls nötig, Verbesserungspläne durchführen und dafür sorgen, dass alle Produktionsstandorte die HEMA-Mindestanforderungen vollständig erfüllen.

Außerdem reduzieren wir die Anzahl an Lieferanten und Produktionsstandorten, um mehr in eine kleinere Gruppe mit qualitativen Lieferanten zu investieren. Letztendlich werden wir unsere Kunden noch deutlicher über die Herkunft und Produktionsstandorte unserer Artikel informieren.

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